Taekwondo


Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart, welche seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney als olympische Disziplin anerkannt ist. In Österreich existieren ca. 115 Vereine mit mehr als 7000 Mitgliedern.

Tae: treten, schlagen mit dem Fuß

Kwon: schlagen, stoßen mit der Hand oder Faust

Do: der geistige Weg

Taekwondo ermöglicht durch seine Vielfältigkeit an Techniken und Teildisziplinen ein körperlich umfassendes Training. Die einzelnen Bereiche gliedern sich in:

 

Kyorugi

Der Freikampf wird über drei Runden durchgeführt, wobei die Kämpfer eine Schutzausrüstung tragen. Drei Punkterichter vergeben für korrekt erzielte Treffer Punkte, der Kampfleiter leitet den Kampf unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Regeln.

 

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Poomsae

In vorgegebenen Diagrammen werden die erlernten Techniken kombiniert und gegen einen imaginären Gegner angewendet. Die Formen (Poomsae) werden unterteilt in Schülerformen (Taeguk) und Meisterformen (für Dan-Träger).

 

Taekwondo Poomsae
 

Hosinsul

Bei der Selbstverteidigung werden bewaffnete und unbewaffnete Angriffe gegen einen oder mehrere Gegner abgewehrt. Die Verteidigung soll schnell durchgeführt werden, um einen Angriff abzuwehren. Dabei wird die Reaktionsfähigheit des Trainierenden und die variable Verfügbarkeit verschiedener erlernter Techniken geschult.

 

Kyokpa

Die Durchführung des Bruchtests ermöglicht es, die erlernten Techniken auf ihre Wirksamkeit hin zu erproben. Eine richtig ausgeführte Technik, korrekter Krafteinsatz und Konzentration sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen eines Bruchtests.